Essbare Spitze

Am Wochenende konnte ich endlich mal meine Matte für essbare Spitze ausprobieren. Anlässlich des Jubiläums von meinem Lieblingsonlineshops Gustabene hab ich mir die nämlich inklusive Pulver gegönnt. Gottseidank hat mich die liebe Karin vorgewarnt dass das ganze sehr ergiebig ist.

Auf der Verpackung meines Flexi-Ice Pulvers steht nämlich, dass auf 100g Pulver 150ml abgekochtes und abgekühltes Wasser notwendig sind. Ich hab hier gleich mal drastisch reduziert und für 30g ca 45ml Wasser genommen.

Das hab ich dann mal eingerührt und auch bei diesem Step gleich das Wilton gold-gelb dazu gemischt, weil ich die Spitze später mit Gold einsprühen möchte. Das ergab eine Masse von der Konsistenz in etwa wie zu wenig angebratene Eierspeise (Rührei, für die nicht-Österreicher hier 🙂 ).

Das hab ich dann mal auf meine Matte gepappt und mit einer Teigkarte abgezogen. Mal von links, mal von rechts, mal von oben, mal von unten. Damit auch ja jede Lücke der Matte befüllt ist. Der Rand sollte dann schön sauber sein damit die Spitze nachher nicht ungleichmäßig aussieht.

Dann habe ich erst die Spitze in den noch warmen Backofen getan, ich hatte den Ofen aber ausgeschaltet weil er noch ca 90° angezeigt hat. Das dauerte dann EWIG bis die Spitze halbwegs trocken war, also weit über den 20 Minuten die in der Beschreibung angegeben waren… spitzenstepbystep

Der 2. Versucht mit ca 70° und Umluft brachte ein Ergebnis von ca 10 Minuten Trockenzeit. Testen könnt ihr das indem ihr mit dem Finger ein bisschen auf die Masse tupft und wenns noch ein bisschen klebrig ist, dann ist es noch nicht ganz trocken.

Ich habs dann vorsichtig abgezogen und auf ein Brettchen gelegt und mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank. Aus der oben angegebenen Menge habe ich 8 Stück herausbekommen, wobei meine Matte ca 18cm breit und 6cm hoch ist. So habe ich meine Spitzen gestapelt, immer ein Stück Frischhaltefolie und wieder eine Spitze usw.

Ich denke ich werde sie noch in eine Tupperbox geben damit sie mir auch sicher nicht hart werden… So warten sie auf ihren Einsatz bei einer Erstkommunionstorte 🙂

Das war wie gesagt meine erste Erfahrung mit den essbaren Spitzen. Es ist zwar eine ziemliche Patzerei aber das Ergebnis ist schön und es geht wirklich flott! Durch die lange Haltbarkeit ist es auch wirklich fein vorzubereiten.
Ich bin natürlich aber wie immer für Verbesserungsvorschläge, Tipps und Tricks offen! 🙂

2015-05-02 22.16.07-1

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3 Gedanken zu “Essbare Spitze

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