Ein Blumentopf für die Omi zum Geburtstag

Nachdem mir im Internet ein tolles Tutorial für einen flowerpot cake untergekommen ist, wusste ich sofort: Das wird ein Kuchen für meine Omi zum Geburtstag! Dann blätterte ich in meinem neuen Buch von Peggy Porschen „Sweet Flowers“ und beschloss, Stiefmütterchen sollen in den Topf rein, denn ich finde die passen einfach super zu einer Omi 🙂 2015-02-04 14.34.17-2 Gesagt getan, kaufte ich einen Tontopf mit 15cm Durchmesser und backte meinen Schokokuchen-Liebling von der Tortentante darin. Dafür nahm ich die Hälfte der Masse und es reichte noch für ein kleines Herzchen für meinen Liebsten 🙂
Zuerst schnitt ich einen Kreis aus Backpapier aus der etwa 1-2 cm größer war als der Boden des Topfes und schnitt in Abständen von 1-2 cm von aussen nach innen Streifen, damit der Kreis mit dem Backpapier für die Wände sich überlappt.

TIPP: Den Topf vorher mit etwas Butter einstreichen damit das Backpapier hält!

Dann habe ich einen Streifen Backpapier für die Wände des Topfes verwendet – das war ein richtiger Kampf und im nachhinein bin ich auch wieder schlauer, also:

TIPP: Für die Wände das Backpapier gegen die Rollrichtung hineingeben, damit es sich automatisch an die Wände drückt.

Danach das überschüssige Papier oben abschneiden und falls noch freie Flecke an den Wänden sind, noch mit Backpapier „bekleben“. Dann den Topf ca 3/4 voll mit Teig befüllen und in den Ofen damit!
Ich hatte ihn im Endeffekt für 1 Stunde bei 160° im Ofen und dann nochmal für 10-15 min bei ca 130°. Hier unbedingt mit Stäbchenprobe schauen ob der Kuchen durch ist!

kuchen

Nach dem Abkühlen konnte ich den Kuchen super einfach aus dem Topf lösen, Backpapier abziehen. Fertig!

Ich habe den Kuchen dann noch 2mal durchgeschnitten und Marillenmarmelade hineingestrichen damit er auch schön saftig bleibt. Auf den Topfboden kommt dann ein Karton (und im Nachhinein weiß ich auch warum in der Anleitung eine Wasserwaage benutzt wurde um zu überprüfen ob der Topf auch gerade steht, denn wenn wir den Fondant-Rand ankleben, werden wir das noch gutheißen 🙂 )
Danach den Kuchen-Topf mit Ganache einstreichen und im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zwischenzeit habe ich den Fondant mit Rot, Braun und etwas Orange eingefärbt. Normalerweise sollte dieser nach dem Färben etwas ruhen da die Farben auch noch etwas nachdunkeln, aber ich hatte leider vergessen einen Tag vorher einzufärben 😦
Den Topf habe ich dann auf den Kopf gestellt eingedeckt und den Rand mit Zuckerkleber bestrichen. Dann habe ich einen Deckel von einem Vorratsglas genommen mit ca 2cm Höhe und den Topf darauf gestellt. Mit dem Durchmesser des Topfes konnte ich den Umfang ausrechnen und einen Streifen Fondant in dieser Länge ausrollen und etwas breiter als der Vorratsdosendeckel ausschneiden. Mein Topf hatte 15cm Durchmesser, diesen mal Pi ergibt ca 47cm Umfang. Dann klebt man den Streifen an den Rand des Topfes sodass er gerade noch am Boden aufsteht und lässt es etwas trocknen. (Ich hatte nicht überall den selben Abstand, daher hat sich der Streifen an einer Seite leider etwas nach innen gebogen. War aber gottseidank nicht allzu schlimm 🙂 )

topf_eindeckenIn der Zwischenzeit kann man gemütlich dem Topf etwas Leben einhauchen indem man ihn mit etwas Weidengrün, Braun und Terracotta bepudert.
Dann habe ich ca 4-5 Oreo Kekse mit einem Mörser zerkleinert, den Topf umgedreht und obenauf als Erde gestreut. Danach konnte ich einfach meine vorbereiteten Stiefmütterchen in den Kuchen stecken und schön arrangieren. Fertig 🙂

fertiger_topf

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